Diamanten: reine Schönheit

Ohrstecker CreLis mit 24 Brillanten à 0,008 ct. TW/si (ges. 0,192 ct.), Edelstahl

Ohrstecker CreLis mit 24 Brillanten à 0,008 ct. TW/si (ges. 0,192 ct.), Edelstahl

Neben der Größe und der Farbe eines Diamanten spielt seine Reinheit eine wichtige Rolle. Je weniger Einschlüsse ein Diamant aufweist und um so kleiner diese sind, desto ungehinderter kann das Licht durch ihn hindurch strömen und ihm seine funkelnde Pracht entlocken. Im Schmuck von TeNo werden Diamanten mit small inclusions (si) verwendet. Doch was bedeutet das?

Innere Merkmale sind bei Diamanten keine Seltenheit. Ein Einschluss bedeutet nicht unbedingt, dass sich ein Fremdkörper im Stein befindet, sondern umfasst neben Mineraleinschlüssen auch Risse und Materialverschiebungen. Rund drei Viertel aller Diamanten werden aufgrund ihrer Unreinheiten gar nicht als Schmucksteine verwendet, sondern in der Industrie eingesetzt. Die Edelsteine, die es bis zum Schmuckstück schaffen, haben zwar einen ausreichenden Reinheitsgrad, können aber immer noch Einschlüsse aufweisen. Je nachdem, ob und wie stark diese bei zehnfacher Vergrößerung oder gar mit dem bloßen Auge sichtbar sind, werden die nachfolgenden Qualitätsstufen angewandt.

Ring YuNiS de luxx mit Brillant 0,10 ct. TW/si und Keramikeinlage, Edelstahl

Ohne Einschlüsse

Lupenrein: Als lupenrein gelten alle Steine, die auch bei zehnfacher Vergrößerung keine Einschlüsse zeigen (Kennzeichnung fl, flawless) oder lediglich Oberflächenspuren von der Verarbeitung aufweisen (if, internally flawless). Lupenreine Edelsteine sind sehr selten und dementsprechend teuer.

Nur mit einer Lupe bei zehnfacher Vergrößerung sichtbare Einschlüsse

Very, very small inclusions: Einschlüsse, die selbst bei einer zehnfachen Vergrößerung nur extrem schwer zu erkennen sind, erhalten die Kennzeichnung vvs. Dabei wird unterschieden, ob die inneren Merkmale sehr, sehr schwer (vvs1 bzw. vvsi) oder sehr schwer (vvs2) zu erkennen sind.

Very small inclusions: Die nächste Stufe umfasst Diamanten, in denen Einschlüsse bei zehnfacher Vergrößerung schwer zu erkennen sind (vs1 bzw. vsi) bzw. zu erkennen sind (vs2).

Small inclusions: Diese Kategorie, in die auch alle verwendeten Diamanten von TeNo fallen, bezeichnet Steine mit Einschlüssen, die nur bei zehnfacher Vergrößerung für den geübten Fachmann (oder Fachfrau) leicht (si1) oder sehr leicht (si2) zu erkennen sind, dem bloßen Auge aber verborgen bleiben. Dies gilt natürlich erst recht für einen ungeübten Betrachter, der den Diamanten vermutlich als makellos empfinden wird.

Mit dem Auge erkennbare Einschlüsse

Piqué I: Diamanten mit Einschlüssen, die mit dem bloßen Auge gerade so erkennbar sind und die Brillanz nicht mindern, erhalten die Kennzeichnung Piqué I bzw. Pikee I (pi1).

Piqué II: Mindern die erkennbaren Einschlüsse die Brillanz des Edelsteins schwach, spricht man von Piqué II bzw. Pikee II (pi2).

Piqué III: Sind die inneren Einschlüsse gar leicht mit dem bloßen Auge erkennbar und mindern sie die Brillanz deutlich, wird der Diamant mit Piqué III bzw. Pikee III (pi3) gekennzeichnet.

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