Brillant geschliffen

Die Schliffform eines Diamanten bestimmt, wie sich das Licht in seinem Inneren bricht und ihn zum Funkeln bringt. Je mehr Facetten der Edelstein aufweist und je nachdem, in welchem Winkel diese zueinander stehen, desto häufiger wird ein Lichtstrahl reflektiert. Was wir sehen, sind die einzelnen Spektralfarben des ursprünglich weißen Lichts. Der Diamant hat sein Feuer entfacht.

Alle Diamanten im Schmuck und in den Uhren von TeNo sind im Brillantschliff geschliffen. Entwickelt wurde die beliebte Schliffform im Jahre 1910 aus dem Altschliff heraus. Sie zeichnet sich durch 32 Facetten im Oberteil, 24 Facetten im Unterteil, einer glatten Ebene oben (Tafel bzw. Rundiste) und gegebenenfalls einer Kalette im Unterteil aus. Das bedeutet, ein Brillant hat 57 bzw. 58 Facetten (mit Kalette). Trotzdem sind Brillanten nicht immer gleich. Zusätzlich zur Anzahl der Facetten spielen auch die Proportionen eine wichtige Rolle. Wenn diese nicht im optimalen Verhältnis zueinander stehen und der Diamant zu spitz oder zu flach ausfällt, entweichen die Lichtstrahlen durch den unteren statt den oberen Teil des Steins, der ja das Schmuckstück ausmacht.

Neben dem runden Brillantschliff, der im Übrigen nicht nur für Diamanten, sondern auch andere Edelsteine angewendet wird, werden auch häufig folgende Schliffarten verwendet: Smaragdschliff (Emerald Cut): rechteckige Form mit stumpfen Ecken, 56 treppenförmig angelegte Facetten plus Tafel, Tropfenschliff (Pendeloque), Marquiseschliff: ein Oval mit zwei Spitzen, bei Diamanten mit 56 Facetten und einer Tafel, Baguetteschliff: rechteckiger Schliff mit zwei Ebenen, Herzschliff, Prinzessschliff: carréeförmige oder quadratische Schliffform mit bis zu 146 Facetten. Der Prinzess-Cut ist eine wichtige Alternative zum Brillantschliff, da durch die eckige Form weniger Materialverlust beim Schleifen entsteht.

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