Rundgang durch unsere Firma (5) – Edelsteinfasser

In der TeNo Manufaktur

Ein wichtiger Beruf, ohne den wir bei TeNo nicht ein Stück aus der de Luxx-Serie anbieten könnten und überhaupt kein einziges Schmuckstück mit Diamanten oder Brillanten ist der Edelsteinfasser. Diese Position bekleidet bei TeNo intern Herr Erich Kugele. Intern deshalb weil wir auch noch mit einigen Edelsteinfassern arbeiten, die ihren Werktisch zu Hause stehen haben und von dort aus arbeiten.

Der Edel- oder Schmucksteinfasser ist spezialisiert auf das Fassen, also auf das Einsetzen der Edelsteine. Wer sich über das Berufsbild informieren möchte, findet bei wikipedia einen Überblick und noch mehr Informationen über den Ausbildungsgang, Berufschancen und Möglichkeiten hier beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Am Arbeitsplatz von Erich Kugele herrscht geordnetes Chaos. Für jeden Besucher ist es immer wieder erstaunlich, wie er aus seinen fast 100 verschiedenen kleinen Fräsern den richtigen herauszieht. (Klickt euch das das Bild mal groß, dann sieht man erst so richtig, wie viele unterschiedliche Fräser in unterschiedlichen Größen dort liegen und wie minimal die Unterschiede sind…) Es sieht immer so aus, als müsse er gar nicht groß überlegen. Ein Handgriff und er hat das passende Werkzeug in der Hand. Um so gezielt und routiniert arbeiten können, braucht man wirklich schon jahrelange Berufspraxis. Diese Erfahrung ist vor allem nötig, wenn man in Edelstahl fassen will. Denn das ist gar nicht so einfach.

Das Besondere für einen Edelsteinfasser ist bei TeNo ganz klar das Material. Im Vergleich zum Fassen von Diamanten in Gold oder Silber ist das bei Edelstahl um einiges schwieriger. Das Material ist härter und spröder und es erfordert eine ganze Menge Fingergeschick, wenn man Brillanten in das harte Edelstahl eintreiben will. Und genau das ist Hauptaufgabe von Erich Kugele. Die Paveefassungen werden bei uns auf den CNC Maschinen vorgefräst und danach setzt er die kalibrierten Brillanten, Diamanten oder Edelsteine Stück für Stück und immer von Hand in die Fräsung ein und befestigt sie auch manuell.

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Kommentare

  1. Cat meint:

    Wow, sehr interessant! Einer der faszinierenden Berufe überhaupt. Hoffentlich stirbt dieses Handwerk nie aus!

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  2. Zum “Glück” gibt es noch Firmen – wie z.B. TeNo, für die Präzision kein Fremdwort ist. Leider bringt unsere schnelllebige Zeit mit sich, dass Qualität, in Form und Verarbeitung, oft gering eingeschätzt wird.

    Welcher Arbeitsaufwand hinter einem erstklassigen Schmuckstück steht verdeutlicht der Bericht über den uralten Beruf des Schmucksteinfassers.

    Erlernte Handarbeit kombiniert mit moderner Technik ergibt eine perfekte Kombination.

    Leider denken und handeln nicht alle Schmuckhersteller so. Schließlich ist ein “billigeres” Schmuckstück schneller und in größeren Stückzahlen zu verkaufen. Doch wenn die Qualität darunter leidet erfüllt – das mit Liebe ausgesuchte Schmuckstück an dem vielleicht noch Urlaubserinnerungen hängen – nicht die Erwartungen die ein gewiefter Verkäufer geweckt hat.

    Ich spreche aus der Praxis und bin sicher, dass nach der Urlaubszeit wieder einige enttäuschte Schmuckkäufer zu uns kommen, denen nach kurzem Tragespaß die schlecht eingefassten Edelsteine aus der Fassung fielen. Und nun erinnert man sich an den/die Fachmann/Frau zu Hause und wundert sich, dass ein Schmuckstein nicht ohne weiteres eingesetzt werden kann, ist doch das Fundament der Fassung oft viel zu dünn.

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Trackbacks/ Pingbacks

  1. [...] feiert unser Edelsteineinfasser Erich Kugele einen ganz besonderen Geburtstag: 60 Jahre, das ist schon ein richtiges persönliches Jubiläum! [...]

  2. [...] ihn gelangen sie in den Schmuck. Über seine Arbeit und den Beruf des Edelsteinfassers hatten wir hier schon mal bei einem unserer Firmenrundgänge geschrieben. Lieber Erich, wir wünschen Dir zu Deinem Ehrentag alles erdenklich Gute und für das [...]

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